Die Westbahn, eröffnet 1860 und im Abschnitt Wien West – St. Pölten letztendlich 1952 durchgehend elektrifiziert, wird sich in absehbarer Zeit deutlich verändern. Ab 2012 geht es dann durch das „Loch“ des Wienerwald-Tunnel, welcher einerseits eine höhere Vmax ermöglicht als auch den steigungsreichen Wienerwald-Abschnitt entschärft und somit das Vorspannen oder Nachschieben so mancher Güterzuge der Vergangenheit angehören lässt.
Als Vorbote kann der geplante Einsatz der Railjet’s ab 2009 betrachtet werden, welcher nur zwei Jahre lang in diesem Streckenstück zu beobachten sein wird. Voraussichtlich wird das Zugpaar EC62/63 Budapest – Wien – München und retour mit Fahrplanwechsel darauf umgestellt werden, welches heute, bis/ab Wien westwärts, mit Rollmaterial aller 3 Länder gestellt wird: DB 101 + ÖBB Wagensatz mit Speisewagen der ungar. Bahnverwaltung MAV.

Auf der Fahrt nach Wien befindet sich am 1.8.2008 die DB 101.061 mit dem zuvor erwähnten EC63 bei Unter Oberndorf.

Als Vorbote der künftigen Railjet's kann der Einsatz der Triebfahrzeuge mit Probelackierung angesehen werden, auch wenn sich das Design der 1016.034 und 035 nicht durchgesetzt hat. Bild: 1016.034, EC844, Hutten, 07.08.2008.

Bei Güterzügen wird das benötigen eines Vorspann- bzw. Schiebe-Tfz über kurz oder lang nicht mehr notwendig sein, auch wenn sogenannte Doppeltraktionen nicht immer aus Belastungsgründen erfolgen, wie beim privat geführten G48030, mit 1216.920 + 1216.910 vom 06.08.2008 bei Kirchstetten. Verwandte Artikel: 06.01.2009 ÖBB-Werbelokomotiven im Einsatz 08.11.2008 EM-Werbeloks in Salzburg 30.10.2008 IC-Verkehr auf der Westbahn
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