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Fototipp
Wie vermeidet man Bewegungs-Unschärfe ...

Eine Schwierigkeit in der Eisenbahnfotografie liegt darin, dass die Bilder durch die hohe Geschwindigkeit der Züge leicht unscharf werden, was durch die richtige Belichtungszeit und Blendenzahl beeinflussbar ist. (Grundsatz: Geschwindigkeit des Zuges mal zehn; Zug fährt 100km/h, somit ist 1/1000 einzustellen, Blende entweder von der Kamera wählen lassen oder mittels Lichtmesser bestimmen; 1000/4.5 oder 750/5.6 sind die gängisten Einstellungen) - bei Digitalkameras sollte man besser unterbelichten (1000/7.1).
Natürlich sind Weitwinkelaufnahmen aus größerer Distanz in der Regel unbedenklich. Die Vermeidungs-Strategie, Züge nur im Stillstand zu fotografieren, hat erstens wenig Reiz und schränkt die Anzahl der Ergebnisse erheblich ein.
Zoomaufnahmen - besonders von der Seite bei hoher Zuggeschwindigkeit - erfordern die kürzesten Belichtungszeiten, was nur bei intensiven Sonnenlicht und/oder lichtstarkem Objektiv möglich ist .
Wenn die Lichtverhältnisse und Objektiv ein scharfes Bild gar nicht zu lassen, kann man auch auf ein Mitzieherfoto setzen - wie die Aufnahme vom 4010 zeigt - ein möglichst neutraler Hintergrund ist dabei von Vorteil, darum werden diese Bilder auch gern in schwarz/weiß gemacht.

SZ 363.024, IC 50...
1016.035 + 1116.0...
Mitzieherfoto vom...

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