Foto zeigt: SZ 362.021 mit IC 211 (Ponart) Foto zeigt: Grüne 151.001 neben V100.1365 und blauer 110.262, Nostalgiefahrzeuge, BEM Nördlingen (Bayern), 23.07.2021
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STRASSENBAHN: News, Bildergalerien und Buchempfehlungen

Neben vielen Bildern in den Galerien werden auch stndig aktuelle News ber die Straßenbahnen in sterreich, aber auch mit sterreichbezug (z.B. Verkauf ins Ausland) im eigens dafr eingerichteten STRASSENBAHN-NEWS online gestellt!


Fr Freunde der Wiener Strassenbahn haben wir einen Buchtipp anzubieten: Ein Jahrhundert Wiener Elektrische in Schlagzeilen von Roman Lillich, ISBN 3-9500935-2-4, das im guten Fachhandel erhltlich ist. Die unten angefhrte Zeitschiene stammt aus disem Buch!
Jahr Ereignis (eventuell exaktes Datum)
1865 (4.10.) Erste Pferdetramway
1867 WT gegrndet (private Gesellschaft), bernimmt vorhandene Pferdebahnlinien
1868 Fixe Haltestellen eingefhrt
1872 NWT gegrndet (Zweite Private Tramwaygesellschaft)
1874 Endstellen mit Symbolen angezeigt
1883 (27.10.) Erste Dampftramway in Betrieb (Vorversuche durch WT schon ab 1872)
1884 Stehpltze in der Pferdetramway zugelassen
1891 Erstes Schleifengleis (am Praterstern Ersparnis des Pferdeumspannens)
1896 Erste Akkumulatorwagen der WT in Betrieb (Vorversuche durch NWT ab 1894)
1897 (15.1.) Erste Probefahrten auf der Gesamtstrecke elektrisch
(28.1.) Erste elektrische Tramwaylinie im Fahrgastbetrieb (etwa heutige Linie 5)
1898 (11.5.) Stadtbahn erffnet (Eisenbahn mit Dampfbetrieb)
(26.5.) Private Straenbahn Praterstern Schiesttte (spter Kagran) erffnet
(6.8.) 25 Akku-Wagen in Betrieb (teilw. Oberleitungsbetrieb, teilw. mit Akku)
1899 Ersatz der Stangenstromabnehmer durch Lyrabgel
(5.9.) Bau- u. Betriebsgesellschaft fr stdtische Strassenbahnen gegrndet
(bernimmt danach rckwirkend mit 1.1.1899 die WT)
(-1901) 300 Wagen Typ D als erste Groserie beschafft
1900 (-1902) 50 Wagen Typ T sowie 520 Wagen Typ G von BBG u. NWT beschafft (Typ G somit eine der weltweit grten Wagenserien)
1901 (27.12.) In Gemeinderatssitzung Anleihe zur Verstadtlichung der Straenbahn genehmigt
Unterleitungsgleise am Ring und der inneren Mariahilfer Str. angelegt
1902 (10.1.) Unterleitung am Ring im Linienverkehr (damit endgltig Akku-Wagen-Betrieb entbehrlich)
(28.1.) Gesamtes ehemaliges WT-Netz elektrisch
(4.4.) Gemeinde Wien-stdtische Straenbahnen in das Handelsregister eingetragen
(BBG per 28.1. aufgelst, Siemens&Halske fhrt Betrieb interimistisch weiter)
Stromversorgung durch das stdtische Elektrizittswerk
1903 (25.5.) Kinder- und Umsteigefahrschein eingefhrt (in manchen Quellen 23.5.)
(1.6.) 3-Wagen-Zge behrdlich genehmigt
(26.6.) Letzte Pferdetramway in Wien durch NWT
(1.7.) Betrieb kommunalisiert
1904 (1.7.) Elektrische Bahn Wien-Kagran durch Gemeinde bernommen
1906 (14.5.) Erhhung der bewilligten Fahrgeschwindigkeit
Einfhrung von blauen und roten Haltestellen (Bedarfs- u. Pflichthaltestellen)
1907 (14.2.) Liniensignalsystem ab diesem Tag schrittweise eingefhrt (prinzipiell heute noch gltig)
(30.4.) Wien-Baden durchgehend elektrisch
(26.8.) Erste Stadtrundfahrt mit Straenbahn (bis 1914 und wieder ab 1985)
(31.12) Gemeinde erwirbt rckwirkend mit 1.1.d.J. Dampftramway (eh. DTKC)
1908 (21.5.) Erster Massentransport mit Straenbahn (42300 Kinder pro Tag anlsslich der Kaiserhuldigung zum 60. jhrigen Thronjubilum Kaiser Franz Josefs)
(14.10.) O-Bus Ptzleinsdorf-Salmannsdorf in Betrieb (eingestellt per 30.10.1938) Fangkorb und Tastgitter konsequent eingefhrt (Erprobungen seit 1905)
Oberirdische Innenstadtquerung mit Straenbahn aufgegeben (in Folge dessen mehrere unverwirklichte Unterpflasterbahnprojekte)
1910 Typ H angeschafft (erster Motorwagentyp mit geschlossenen Plattformen)
1910 Kontrolluhren zur Prfung der Fahrzeit aufgestellt (erste probeweise schon 1907)
1911 (5.5.) Erste Doppelhaltestelle
Erhhung der Anzahl der Stehpltze in den Wagen behrdlich genehmigt
1912 (14.9.) Grte Transportleistung1,21 Mio. Fahrgste/Tag (eucharistischer Kongre)
(16.9.) Typ K geht in Betrieb
1913 (7.7.) Erste vom Wagen aus elektrisch gestellte Weiche (am Sdbahnhof - in greren Stckzahlen erst Jahre spter eingebaut)
Erster Doppelstockwagen in Betrieb (1912 gebaut, 1915 zwei weitere)
1914 (1.2.) Elektrische Lokalbahn Wien-Preburg in Betrieb genommen
Kriegsbedingt werden Gtertransporte aufgenommen
1915 Kriegsbedingt erstmals Schaffnerinnen in Dienst
(20.12.) Unterleitungsbetrieb zugunsten Oberleitung aufgegeben
1916 Kriegsbedingt Straenbahnfahrerinnen (bis 1918) eingefhrt
1917 Kriegsbedingte Verkehrseinschrnkungen
1918 (1.3.) Erstmals Leichentransporte mit Straenbahn
(19.8.-10.11.) Verkehrseinschrnkungen als Kriegsauswirkung (eingeschrnkt noch bis 1919)
1919 (1.5.) Erstmals geschmckte Wagen anlsslich des Tages der Arbeit
Kein Straenbahnverkehr 21.7. (Generalstreik) sowie 21.-28.9. (Kohlenmangel)
1920 Kein Straenbahnverkehr 4.1, 16.1-21.1 sowie 25.1. (Kohlenmangel)
1921 Werbung an und in Straenbahnwagen im stdtischen Betrieb eingefhrt
1922 (22.1.) Letzte Dampftramway (nach Gro Enzersdorf)
(20.3.) Wochenkarte eingefhrt (ohne Zeitbeschrnkung erst 1939, als Netzkarte 1967)
(27.6.-2.7.) Kein Straenbahnverkehr (Streik)
1925 (3.6.) Elektrische Stadtbahn erffnet
(20.10.) Einheitstarif (inklusive Stadtbahn, ohne Sondertarife) eingefhrt
1927 (26.7.) TypM in Betrieb genommen (passende Beiwagen dazu ab 1928)
1929 Typ M1 in Betrieb genommen (erster Wagentyp mit Nockenfahrschalter und Stahlkasten)
1930 Letzte offene Motorwagen erhalten verglaste Plattformen
Kommerzielle Totalwerbewagenfahrten werden in den 30iger Jahren modern 1932 Befrderung von Hunden uneingeschrnkt gestattet (seit 3.5.1931 eingeschrnkt erlaubt gewesen, Stadtbahn seit 1926)
Stadtbahnzge auf Straenbahn in Betrieb genommen (einzelne Bw schon ab 1929)
1933 (1.12.) Kurzstreckentarif eingefhrt
1934 (12. nachmittags +13.2.) Kein Betrieb (Generalstreik)
(16.4.) Probeweise Kleinzonentarif auf einigen Linien
1935 (15.4.) Kleinzonentarif auf allen Linien eingefhrt
1938 (14.3.) 14-19 Uhr kein Betrieb (wegen Ankunft von Adolf Hitler)
(19.9.) Rechtsfahren eingefhrt (auer Stadtbahn)
(27.10.) Ing. Spngler stirbt (1. Direktor bis 1930 und Pionier der stdtischen Straenbahn)
1939 (1.3.) Fahrtrichtungsanzeiger an Motorwagen eingefhrt
(25.10.) Wieder Schaffnerinnen eingefhrt
Kriegsbedingt Abdunklung der Beleuchtung eingefhrt (Tarnscheinwerfer ab 1940)
1941 (18./19.8.) Straenbahnnachtverkehr ersetzt Busse im Nachtverkehr
1943 Grte Verkehrsleistung (ber 700 Mio. Fahrgste/Jahr)
Kriegsbedingt LKW-Schleppzge eingefhrt
1944 30 Kriegsstraenbahnwagen werden zugeteilt (Inbetriebnahme Herbst 1945)
1945 (7.4.) Letzte Linie (O) stellt Betrieb ein
(29.4.) Wieder fnf Linien(teile) in Betrieb
Kriegsbilanz: ca. 16 % der Wagen vllig zerstrt, weitere 42 % des Wagenparks unbrauchbar
1946 (9.10.) O-Bus Grtel-Salmannsdorf erffnet (eingestellt 2.12.1958, Versuchsfahrten auf dieser Strecke schon 1944)
1946 (13.12.) Dreiwagenzge Typ M/m2,3 zugelassen
1948 Ankauf von 42 New Yorker Straenbahnwagen (+3 hnliche als Ersatzteilspender)
1950 (13.3.) Inbetriebnahme der amerikanischen Wagen im Linienverkehr
1951 Erste Neubauwagentype nach 2. Weltkrieg, Typ B, in Betrieb genommen (Beiwagen dazu ab 1952)
1952 Erstmals Leuchtstoffrhren zur Innenbeleuchtung der Wagen verwendet
1954 (22.5.) Erstausfahrt des Groraumwagen-Prototypzuges Typ C + c
(12.7.) Erster neuer Stadtbahnzug in Betrieb - Typen N1 und n2
Lieferung von Groraumbeiwagen beginnt (bis 1962 280 Stck Typ c2 und c3)
1955 (-1959) 58 Groraumzge der Serienproduktion geliefert Typen C1 +c1
Erstmals Vorkriegszweiachser mit Groraumbeiwagen im Linienverkehr (bis 1973 im Volksmund halbstarke Zge genannt)
1957 (1.11.) Neue Gesetzeslage: Straenbahnverordnung 1957 (Magnetschienenbremsen fr Wagen mit mehr als 25 km/h - mit bergangsfrist - , bei neuen Wagen Stahlwagenkasten und Sicherheitsglas erforderlich)
Straenbahn T-Signale eingefhrt
1958 Erster Gelenkwagen Typ D in Betrieb (geliefert 1957)
Umstellung von schwcher frequentierten Linien auf Bus beginnt (mit Linie 158)
Letzter Einsatz von kleinen Beiwagen mit offenen Plattformen (aus der Pferdebahnzeit bzw. Anfangszeit des elektrischen Betriebes, im Volksmund Hutscherln)
1959 (-1962) 200 Stck Neubau 2-achs Beiwagen Typ l3
(7.10.) Erster Dwag 6-achs-Gelenkwagen Typ E im Fahrgastverkehr
1960 (-1962) 110 Stck Neubauzweiachser Typ L4 angeschafft
Erster Halbscherenstromabnehmer
(2.8.) Schwerster Unfall in der Geschichte der Tramway (20 Tote)
1961 (1.1.) Straenbahnverordnung 1957 in Kraft (Fahrzeitverlngerungen dadurch Wagen ohne Magnetschienenbremsen) siehe 1957;
(27.3.) Stempel-Markierzange ersetzt Lochzange bei Fahrscheinentwertung
(1.7.) Symboltrchtig Linie 13 auf Busbetrieb umgestellt (groes Abschiedsfest)
1962 (18.1.) Schnellbahn erffnet (Floridsdorf-Philadelphiabrcke in Tarifgemeinschaft)
1964 (1.12.) Erster schaffnerloser Beiwagen
Inbetriebnahme 50 Stck Nachlufer-Gelenkwagen Typ F
1965 Baubeginn neue Zentralwerksttte
1966 (8.10.) Erste Unterplasterstrecke (Lastenstrae) in Betrieb
1967 (2.1.) Gemeinschaftstarif (mit Privatbussen im Stadtgebiet sowie BB-Schnellbahn bis Stadtgrenze, Wochenkarte als Netzkarte neu eingefhrt)
1968 (26.1.) Gemeinderatsbeschlu zum U-Bahn-Bau
(11.5.) Groer Festzug 100 Jahre Wiener Tramway (eigentlich drei Jahre zu spt)
(14.6.) Letzter Einsatz von Stadtbahngarnituren auf der Straenbahn (Linie 60)
1969 (11.1.) Zweite Unterpflasterstrecke am Grtel in Betrieb
(3.11.) U-Bahn Baubeginn am Karlsplatz
1970 (3.12.) Zeitungsschlagzeile Straenbahn zum Tod verurteilt
1971 (3.9.) Letztmaliges Umkuppeln an einer Endstelle (auf Linie 17)
1972 (11.5.) Erster 1-Mann-Zug (auf Linie 16)
1973 Straenbahn bersiedelt teilweise in neue Zentralwerksttte (ganz 1974, Bus 1970, offiziell erffnet 29.5.1974, Oberbauwerksttte bersiedelt aus Amayergasse in ZW 1987)
1976 (8.5.) Erster Fahrgastverkehr U-Bahn
(1.8.) Reichsbrcke eingestrzt, (16.10.) Ersatzbrcke befahrbar
1978 (28.8.) Erster Einsatz Typ E2 (Typ Mannheim mit ausfahrbarer Trittstufe)
(22.12.) Letzter Wagen Typ M im Personenverkehr (letzter Wagen mit offenen Tren, Schleifringfahrschalter, Holzwagenkasten und stehendem Fahrer)
1979 (31.10.) Letzter Wagen Typ B im Personenverkehr (letzter Zweirichtungswagen bis auf Stadtbahn und Arbeitswagen)
1980 (16.-18.3.) Bei Volksbefragung 77 % Zustimmung fr Bevorrangung ffentlicher Verkehrsmittel
1980 (27.6.) Einstellung Unterpflasterstrecke Lastenstrae (Zweierlinien) zu Gunsten U-Bahn Linie U2
1982 Bei Tarifreform Jahresnetzkarte zu gnstigem Preis wieder eingefhrt (dadurch danach groer Verkaufserfolg an Jahresnetzkarten)
1983 (1.7.) Letzter alter Stadtbahn Zweiachser-Zug (rote Stadtbahn) im Einsatz (Ersetzt ab 1980 durch Typen E6 und c6)
1984 (3.6.) Verkehrsverbund Ostregion gegrndet (VOR)
1985 Wieder Stadtrundfahrten mit Straenbahn (zuvor schon durch private Vereine)
1986 (31.5.) Straenbahnmuseum Erdberg erffnet (Vollbetrieb 13.6.1992 erffnet)
1988 (1.7.) Letzter Dreiwagen-Zug (Linie 62, Typen L+l+l)
1990 (30.4.) Letzter Zweiachser im Personenverkehr (Typ L auf Linie 31/5)
(19.10.) Letzte Strecke von eingleisig auf zweigleisig ausgebaut (Linie 31)
1991 (17./18.7.) Erste Ausfahrten des Niederflur-Versuchstrgers (spter Ulf)
Letzter Beiwagen geliefert (c5 1517)
Letzter klassischer 6-achs-Gelenkwagen (E6 4948) fr Stadtbahn geliefert
1992 Markenname Wiener Linien eingefhrt
1993 (5.12.) Erster Einsatz der Niederflurtype T auf der Stadtbahn
1995 (6.12.) Erster Personenverkehr mit Niederflur-Ulf-Prototyp (Wagen 601 auf 67)
1996 (20.12.) Letzter Schaffnereinsatz, letzter Groraumzug Typen C1 + c1
1997 (20.9.) 100-Jahr-Feier elektrischer Betrieb
1998 (25.6.) Erster Personenverkehr mit Ulf-Serienwagen (A 3 auf 65, B 602 auf 67)
1999 (1.5.) Erstmals 1. Mai mit Betrieb ab Morgen und ungeschmckten Wagen
(12.6.) Firmenstruktur Ges. m. b. H. & Co KG
2000 (28.6.) Aktionstag der Gewerkschaft, Betrieb erst ab 6.30 Uhr
2001 (1.11.) Letztmalig Zentralfriedhofsverkehr mit Verstrkerlinie (Linie 72 ab Grillgasse, ab 2002 keine zustzlichen Linien wegen U3)
2003 (24.1.) 100. Ulf ausgeliefert
(6.5.) Streik, kein Betrieb bis 11 Uhr
(3.6.) Ganztgig kein Betrieb wegen Streik
(20.9.) Fahrkartenkauf via Handy mglich
(21.9.) Feier 100 Jahre Straenbahn im gemeindeeigenen Betrieb
2005 Erste Serie Ulfe gnzlich geliefert (B601-701, A1-51), 2. Serie bestellt
(6.8.) erstmals Videoberwachung in Straenbahnen (c3 1211 und c5 1505)

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